Die DIN 4020 fordert für jedes Bauwerk eine auf den Standort abgestimmte Baugrundbeurteilung. In Furth gewinnt diese Norm besondere Bedeutung. Die Stadt liegt im Tertiärhügelland, geprägt von Lösslehmdecken über den Sanden und Schluffen der Oberen Süßwassermolasse. Diese Wechsellagerung führt oft zu unerwarteten Setzungsdifferenzen, wenn die Gründung nicht exakt auf das anstehende Material abgestimmt wird. Wir sehen das regelmäßig bei Erweiterungsbauten entlang der B299. Eine sorgfältige bodenmechanische Untersuchung klärt die Scherparameter und das Verformungsverhalten, bevor der erste Bagger rollt. Gerade bei Hanglagen im Gemeindegebiet von Furth, etwa Richtung Arth oder Schatzhofen, kombinieren wir die Laboranalyse mit einer Baugrunderkundung durch SPT-Bohrung für ein belastbares geotechnisches Modell.
Der Lösslehm in Furth ist kein homogener Baugrund — ohne Laboranalyse bleiben Tragfähigkeit und Setzungsverhalten eine Schätzung.
